bipi
Pfadi-Gründer Robert Stephenson Smyth Baden-Powell

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Ursprung
Robert Stephenson Smyth Baden-Powell, kurz Bi-Pi genannt, wird 1857 in London geboren. Schon als Kind liebt er die Natur. Mit 19 Jahren tritt er der Armee bei und wird sofort als Unteroffizier nach Indien entsandt. Er zeigt wenig Interesse am Repräsentieren und am militärischen Drill, umso mehr aber am Beobachten der fremdartigen Tier- und Pflanzenwelt, von der er detaillierte und teils witzige Zeichnungen anfertigt. Auch die Lebensweise der einheimischen Bevölkerung fasziniert ihn und er lernt ihre Sprache. Trotz dieser, für einen britischen Soldaten ungewöhnlichen Interessen, ist er beliebt, denn mit seinem Musik- und Schauspieltalent sorgt er für Unterhaltung.

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Adaption für die Jugendausbildung
Enorme Popularität erreicht er 1900, als er die Stadt Mafeking in Südafrika mit seinen zahlenmässig weit unterlegenen Truppen durch verschiedene Tricks 217 Tage lang gegen die Buren verteidigen kann. Dabei setzt er mangels Alternativen Jugendliche für Botengänge ein und realisiert, dass diese bereits Verantwortung übernehmen können und wollen, wenn man ihnen Vertrauen schenkt.

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Rasante Verbreitung
„Scouting for Boys“ erscheint 1908, verbreitet sich rasend schnell und wird zum wichtigsten pädagogischen Werk des 20. Jahrhunderts. Eigentlich als Hilfsmittel für andere Jugendverbände gedacht, entstehen überall Gruppen, die sich Pfadfinder nennen. 1910 gibt es schon 110'000 Pfadfinder, davon auch einige in der Schweiz.

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Heute
Heute gibt es 38 Mio. Pfadis in fast allen Ländern der Welt, auf allen Kontinenten und in allen Kulturen (nur in 6 von 222 Ländern und Territorien gibt es keine Pfadi: in Andorra, China, Kuba, Laos, Myanmar und Nordkorea). John F. Kennedy und Bill Gates, Steven Spielberg und Paul McCartney, Hillary Clinton und Neil Armstrong: Sie alle hat die Pfadi geprägt. Und 300 Millionen Menschen mehr.
Liste berühmter Pfadfinder
Aussagen bekannter Schweizer Pfadis

Unsere Ziele
Die Erkenntnisse Bi-Pi’s wurden laufend der gesellschaftlichen Entwicklung und dem aktuellen Sprachgebrauch angepasst, haben aber im Kern bis heute Bestand. Noch immer gibt es die kleinen Pfadigruppen zur individuellen Förderung und noch immer lernen die Pfadis, indem sie ihren Spieltrieb in der Natur ausleben können (learning by doing). Das Ziel der ganzheitlichen Entwicklung wird heute durch die 5 Beziehungen ausgedrückt. Mit 7 Methoden, die in unseren vielfältigen Aktivitäten münden, versuchen wir, dieses Ziel zu erreichen.
unsere pädagogischen Grundlagen (Beziehungen & Methoden)
Grundgedanken unserer Arbeit
das Leitbild der Pfadibewegung Schweiz

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